Mehr als tausend Jahre bestimmte das Salz dieGeschichte der Stadt Lüneburg. Die Lüneburger Salinewar der größte bekannte Industriebetrieb desMittelalters. Mehr als 25.000 t Salz wurden hier jährlich
hergestellt.
Im Jahre 1980 schloss die Saline ihre Pforten.
Engagierte Bürger taten sich zusammen, um als
„Förderkreis Industriedenkmal Saline Lüneburg“ einen
der ältesten und größten Industriebetriebe Europas
zu bewahren.
1989 war es geschafft: Das Deutsche Salzmuseum
wurde eröffnet. Es ist eines der ersten Industriedenkmale
in Deutschland.
Das Salzmuseum zeigt die Geschichte des Salzes
und die Geschichte der Stadt Lüneburgs und ihrer
Saline in anschaulicher Weise. „Sehen, riechen, fühlen,
schmecken Sie selbst!“ heißt es im Salzmuseum.
60.000 bis 70.000 Besucher im Jahr zeigen, dass Jung
und Alt gern in das Museum kommen. Das Engagement
des Museums ist preisgekrönt. Im Jahre 1991
bekam es den Museumspreis des Europaparlamentes.
Das Museum gehört zur Avantgarde der „hands on
museums“ („Museum zum Anfassen“).
Als lebendiges Museum verändert das Museum ständig
sein Gesicht. Ausstellungen werden erweitert, neue
Anziehungspunkte entstehen.
Seit Dezember 2007 wird auf einer Fläche unmittelbar
am Museum, die dem Museum dankenswerterweise
von der Firma Edeka Bergmann zur Verfügung gestellt
wurde, ein Ilmenauewer gebaut.
Weitere Informationen:
www.salzmuseum.de